5x70Jedes halbe Jahr stellt das Farbinstitut Pantone die Trendfarben der Saison in seinem »Fashion Color Report« zusammen. Für Herbst/Winter 2018/19 wurden neben den Trends von der New York Fashion Week auch die Trends aus London und Mailand berücksichtigt.

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Eine Kombination aus Klassik in Grau und Beige mit farbenfrohe Aspekten präsentiert Pantone für die kommende Saison. Das Mischen und Kombinieren von unerwarteten Farben soll dazu beitragen, einen ganz charakteristischen Style oder Look zu kreieren.
In den Geschäften von Rom und Mailand sieht man schon seit Wochen die neuesten Modelle in Trendfarben, dabei stechen vor allem die leuchtenden Gelb- bzw Goldtöne ins Auge. Flauschige Patendmuster-Pullis in herbstlichen Tönen, die ein Gefühl von laubbedecktem Waldboden und von Dämmerlicht hervorrufen, mit überraschenden farbenfrohen Ausbrüchen.
Senf- und Ockertöne Violett und Lila sind die Farben für den Herbst/Winter 2018/19. Gerne auch kombiniert mit gedämpften Petrol- und Blaunuancen.Außerdem begleiten uns Brauntöne sowie mineralisches Rot und nebliges Grün.5 70

Bei den Pastelltönen bleibt uns Rosa in Form von "Mellow Rose" als Trend erhalten, Gelbgrün und - ganz wichtig! - Lila in allen Schattierungen lassen Wintertristesse erst gar nicht aufkommen. Für die nötige Ruhe in all dem Fashion-Farbenmeer sorgen unter anderem Beige- und Brauntöne, Grau und Khaki.


MUST HAVE für 2018/19: Oversized-Pullover mit Rollkragen in Tweedoptik.
Der Trend geht zu hochwertigen Naturgarnen aus Merino, Alpaka oder Yak. Moderat voluminöse Garne in interessanter Farbgestaltung, sportliches und elegantes Tweed, flauschige Mohair. Federleichte Ausspinnungen, die die Haut umschmeicheln.

Pantone FW 2018

Liebe Handarbeitsfreunde und Strickbegeisterte!

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Unsere „kleine“ Renovierung ist vollbracht und auch unser Laden hat einen etwas anderen Look bekommen. Es war ein ganzes Stück Arbeit all die vielen großen und kleinen Dinge aus- und wieder einzuräumen. Aber nun haben wir es geschafft und ein paar Tage Urlaub sind auch noch ´raus gesprungen.

So gehen wir nun mit mit neuem Elan ans Werk.

Die neuen Wintergarne müssen eingeräumt werden. Super schöne, leichte Garnqualitäten für lässige Modetrends. Sportive Tweedgarne, klassisch oder flauschig, mit enormen Lauflängen. Pfiffige Drucke oder Garne mit interessantem Farbverlauf.
Neu sind auch die „Slow Wool“ Qualitäten von Lana Grossa. Hier werden nur nachhaltige Rohprodukte verwendet. Die feine Merinowolle stammt von nachweislich artgerecht gehaltenen Schafen. Die Rohstoffe werden unter fairen Bedingungen verarbeitet und gehandelt.
Einer meiner persönlichen Favoriten ist die Qualität Tutti ein super leichtes, doppelt bedrucktes Flauschgarn mit Mohair, Alpaka und Merinowolle mit interessantem Farbverlauf.
Die drei Naturfasern machen das Garn herrlich weich und kuschelig warm, so etwas möchte man immer Winter am Liebsten immer tragen.

 

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Geschichte der Goldschlägerei in Schwabach


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Schon vor 5000 Jahren schlugen die Ägypter Gold so dünn, dass sie damit Götterfiguren, Sagrophage und Mumien vergolden konnten. In Europa ist die Herstellung des Blattgoldes seit der Antike bekannt.
Im Mittelalter wurde das Handwerk zunächst von Mönchen, dann von selbstständigen Handwerkern ausgeübt. Neben Augsburg und Nürnberg wird bald auch Schwabach eine der wichtigsten Städte, in denen Blattgold geschlagen wird. Hier fanden sie ideale Voraussetzungen, denn für die Herstellung von Blattgold wird ein relativ ausgeglichenes Klima benötigt, welches Schwabach durch seine Kessellage und seinen sandigen Untergrund bietet.
Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte das Goldschlägerhandwerk in Schwabach seine größte Blüte. Zu dieser Zeit beschäftigten rund 130 Betriebe etwa 1200 Personen. Heute existieren in Schwabach noch 5 Goldschlägerwerkstätten, eine Zahl, die europaweit einzigartig ist.

 

 

 

Stricken15873357 1690124951279636 3108739382306388363 n im Zeichen des GoldesDSC00469

                                                                                                        Schwabach ist weit über seine Grenzen als die Goldschläger-Stadt bekannt, so ist es nur selbstverständlich, dass man bei einem Gang durch die Stadt überall auf das Thema Gold stößt. So manches ist davon auch gestrickt oder gehäkelt.
Was, wenn auch teils als „Guerilla-Knitting“ angebracht, von Seiten der Stadtverwaltung durch aus als Kunst akzeptiert wird.

 


Sinken die Temperaturen, hält uns kuschelige Strickware wunderbar warm und da ist es kein Wunder, dass die grob- oder feingestrickten Maschen in der kalten Jahreszeit 12341065 822180547904599 1716225977682312135 nzu den unverzichtbaren Basics gehören. So komfortabel die Lieblingsstrickpullover und Kuscheljacken auch zu tragen sind, so hat doch der eine oder andere Probleme bei der richtigen Pflege seines Lieblingsteils.
Die wohl feinste und teuerste Wolle entstammt der Kaschmirziege, die ursprünglich im Himalaya und Pamir beheimatet war aber auch Strickstücke aus Lambswolle, Merion, meist aus Australien stammend, oder Alpaka, aus dem Andenhockland dedürfen einer besonderen Pflege. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit der geliebte Pulli nicht Form und Schönheit einbüßt. Aber auch beim Trocknen von Wollsachen müssen einige Dinge beachten werden, wenn man lange Freude an Stricksachen haben möchte.
Strickstücke aus Naturhaar-Materialien wärmen nicht nur besonders angenehm sie können auch extrem viel Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen und schnell wieder ableiten. Im Gegensatz zu Kunstfasern ist Wolle unempfindlich gegen Schmutz und nimmt kaum Gerüche an. Dank ihrer natürlichen Selbstreinigungskräfte duftet sie nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch, muss also auch nicht immer gleich in die Wäsche.

buchLG SarahWiener M12 087Autorin Betsan Corkhill, Physiotherapeutin mit langjähriger Klinikerfahrung, entdeckte das Stricken als Therapie. Die Ergebnisse ihrer Studie mit über 3500 Patienten präsentiert sie in ihrem Buch „Mit Stricken gesund und glücklich werden“.
Stricken alleine und vor allem auch in der Gruppe fördert nicht nur Gesundheit und Wohlbefinden, sondern unterstützt Patienten mit den verschiedensten Krankheitsbildern bei der Genesung.

Die verborgende Kraft der Handgelenke beeinflusst das Gehirn. Sie fördert zum einen das Wohlbefinden und zum anderen die Gesundheit. Beim Stricken erreicht der Geist seinen natürlichen Zustand. Man schaltet ab, vergisst den Stress und beugt Krankheiten vor. Kopf und Körper sind im Einklang miteinander.
In ihrem fast 200 seitigen Buch betont Betsan Corkhill die meditativen Aspekte des Strickens, »die vermutlich von dessen beidseitigen, rhythmischen und automatischen Bewegungen herrühren«. Die englische Schmerztherapeutin und Physiotherapeutin bringt ihre Patienten bereits seit einigen Jahren an die Nadel und berichtet von einem ganzen Bündel heilwirksamer Effekte. Wie etwa die Schmerzlinderung und ein Anheben des Selbstwertgefühls. Eine depressive Frau schrieb der Therapeutin »Stricken ist für mich ein sicherer Ort. Es hilft mir, gesund zu werden.«

Nebenwirkungen sind beim Stricken nicht zu befürchten, auch wenn einige passionierte Anwender sich scherzhaft als »stricksüchtig« bezeichnen. Problematisch ist jedoch, dass die Heileffekte praktisch an jedem Zweiten vorbeigehen, weil Stricken so gut wie nur von Frauen betrieben wird. Was nicht nur schade, sondern auch ein historisches Missverständnis ist. »Denn Stricken ist ursprünglich eine männliche Beschäftigung und wurde erst nach dem ersten Weltkrieg zur Frauensache«, erklärt Corkhill. Vermutlich wurde es dereinst von Fischern erfunden, um die Netze zu knüpfen.

 

 

7 Gründe warum Stricken gesund ist.

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Auch 2018 wollen wir wieder für Bedürftige unsere Nadeln schwingen. Startschuss ist wie immer der 1.März. Ab dann halten wir wieder kostenlose Wollreste und Anleitungen bereit, für alle die mithelfen und mitstricken wollen.

Auch heuer sammeln wir wieder handgearbeitete Accessoires aus Wolle, Garn und Stoff um sie am Bedürftige weiterzugeben.
Hauptabnehmer sind auch dieses Jahr das Asyl-Café und die Tafel in Schwabach.
Letztes Jahr konnten wir mehr als 40 Decken, über 80 Paar Strümpfe und ungezählte Mützen, Schals und Handschuhe weitergeben.Unsere fleißigen Kunden brachten uns Babyjäcken und -schüchen, gestrickte Teddys, Pullis und gefilzte Hausschuhe.sam

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Wolle von Schafen oder Alpakas, Baumwolle und Leinen oder auch Hanf sind seit Jahrhunderten bekannte Materialien bei der Herstellung von Kleidung. Seide, Ramie oder Fasern aus Bambus und Kokos sind schon etwas weniger gebräuchlich.
Neu hingegen ist, Garne durch ein neuartiges Verfahren aus Meeresalgen zu gewinnen.
In der Kosmetik wird schon lange auf den positiven Effekt von Algen gesetzt. Algen in Cremes und Lotionen schaffen Frische und Erholung für Körper, Haut uns Seele.
Meeresalgen könnYINYANG DE ohne texten nur in klarem, sauberem Wasser überleben und speichern keine Schadstoffe, sie bestehen hauptsächlich aus Eiweiß, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium und Kalzium sowie die Vitamine A, B, C und E.
SeaCell-Fasern stammen von Meeresalgen aus den kalten Fjorden Islands, einem einzigartigen Ökosystem. Sie werden auf nachhaltige und schonende Weise geerntet. Nur der nachwachsende Teil der Alge wird abgeschnitten. Sie sind völlig unbehandelt und ihre biologische Wertigkeit bleibt erhalten.

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Die Tagesdecke aus vierfarbigen 6-Ecken aus Babyalpaka war sicher eine wahnsinnige Arbeit. Aber es sollte ja auch ein Hochzeitsgeschenk für die Tochter sein.

Wir sind gespannt auf eure Werke und Ideen und wir freuen uns über jedes Modell, dass uns unsere Kunden zeigen.

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Schatz du hast ein Fax bekommen, ruft mein Mann wenn versehentlich hinten aus meinem neuen Pullover die Waschanleitung oder das Firmenlabel rutscht.
Nicht nur deshalb schneide ich diese Dinger meist gleich vorsichtig heraus. Beim Kauf finde ich die kleinen Zettelchen mit Informationen über Herkunftsland, Beschaffenheit und Materialzusammensetzung hilfreich. Die Marke selbst, der Name des Herstellers ist mir dabei ziemlich egal.
Ich bin absolut kein „Markenfetischist“, ich kaufe was gefällt und achte nur auf Herstellungsverfahren, Herstellungsort und Material. Aber ich weiß natürlich auch, dass bei vielen Kaufentscheidungen heute nicht nur Design und Material im Vordergrund stehen sondern viele greifen gerne zu einer Marke die von sich selbst sagt, sie sei Kult.
Immer jünger werden die Mode- und Markenbewussten Kundinnen. Labels von Dolce & Gabbana auf Hosen oder Gucci auf den Taschen der Mädchen in den Schulen sind keine Seltenheit mehr.
Das „richtige Label“ verkörpert einen „emotionalen Mehrwert“. Dabei haben es die Firmen verstanden einen Begehrlichkeitsstatus aufzubauen.
Ganz anders sind da die Labels von Jens Aldag, die ich bei meinem letzten Messebesuch auf der H&H (Handarbeit &Hobby) in Köln gefunden habe.
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