1w 2018 - Frühjahr/Sommer - 2018

Über das Wetter der nächsten Monate lässt sich leider keine Prognose machen, die Farbaussichten für Frühling/Sommer 2018: bunt gemischt und leuchtend.

Pünktlich zu Beginn der Fashion-Show-Saison für Frühjahr/Sommer 2018 hat das Farbinstitut Pantone das Farbkarussell neu gedreht und einen Trendreport mit den Frühlingsfarben 2018 veröffentlicht. Wie immer sind es zwölf Farbtöne, darunter auch einige unerwartete Farbnuancen. So werden z.B. die pastelligen Rosé- und Nudetöne der aktuellen Saison ergänzt durch kräftige Farben wie Lime-Punch, Cherry Tomato und Ultra-Violett.

Für die gediegene, damenhafte Mode gehören kühle Pastellfarben wie Flieder, Mint oder Eisblau zu den Trendfarben 2018. Wem die ruhigen Töne zu langweilig sind, der setzt auf harte Schwarz-Weiß-Kontraste oder die Trend-Kombi Rot-Blau. Für willkommene Farbkleckse in der Frühlingsmode 2018 sorgen Orangerot, Himbeerrot und Türkis.

Sailor Blue ist ein dunkles Navy-Blau und stellt einen ruhigen Gegenpol zu der ansonsten eher kräftigen Farbpalette dar. Der hellere Blauton wird als „Little Boy Blue“ bezeichnet.
Braun, seit Jahren fast ein Mode-Tabu, erlebt eine Renaissance, was viele freuen wird. Es kommt in zwei Variationen als Emperator und als Chili Oil in einer rötlichen Variante. Ob es sich schon im Frühjahr/Sommer durchsetzen wird, muss sich zeigen. 

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Farbe bekennen!

2018 bringt uns zwei sehr kräftige Farben, die durchaus etwas Mut erfordern: ein giftiges Hellgrün sowie ein leuchtendes Lila sind die absoluten Trendfarben des neuen Jahres. Beide ein Garant für Aufmerksamkeit, die das Auge anziehen. Wem diese extremen Farbtöne zu auffallend sind, sollte ihnen dennoch eine Chance geben. Für akzentsetzende Accessoires wie Schals, Hüte, Taschen oder Schuhe machen Sie nichts falsch.

Strick im Frühling? Ja!, sagten die Designer in New York, London, Mailand und Paris. Michael Kors, Dior oder Marc Jacobs zeigten Ihre Pullis in Oversize und sehr bequem. Eine gute Nachricht für all jene, die sich zum Weihnachtsfest den ein oder anderen Extra-Keks haben schmecken lassen. Strick ist auch nächsten Sommer Trend. Giambattista Valli zog seinen Models kleine enge Pollunder über die Blusen, Miu Miu zeigte biedere ärmellose Strickwesten und bei Balenciaga trugen die Models Pullover um die Schultern gebunden.

Muster-Mix
Wie schön, fast alle Muster, die wir bereits aus der aktuellen Saison kennen, wie Streifen, Karos oder große Blütenmuster bleiben. Neu sind 2018 stark graphische Muster, die durch unterschiedliche Farben zur Geltung kommen. Viel Karos gab es zum Beispiel bei Victoria Beckham.

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WWW  Wie Wolle Waschen

Sinken die Temperaturen, hält uns kuschelige Strickware wunderbar warm und da ist es kein Wunder, dass die grob- oder feingestrickten Maschen in der kalten Jahreszeit zu den unverzichtbaren Basics gehören. So komfortabel die Lieblingsstrickpullover und Kuscheljacken auch zu tragen sind, so hat doch der eine oder andere Probleme bei der richtigen Pflege seines Lieblingsteils.
Die wohl feinste und teuerste Wolle entstammt der Kaschmirziege, die ursprünglich im Himalaya und Pamir beheimatet war aber auch Strickstücke aus Lambswolle, Merion, meist aus Australien stammend, oder Alpaka, aus dem Andenhockland dedürfen einer besonderen Pflege. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit der geliebte Pulli nicht Form und Schönheit einbüßt. Aber auch beim Trocknen von Wollsachen müssen einige Dinge beachten werden, wenn man lange Freude an Stricksachen haben möchte.
Strickstücke aus Naturhaar-Materialien wärmen nicht nur besonders angenehm sie können auch extrem viel Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen und schnell wieder ableiten. Im Gegensatz zu Kunstfasern ist Wolle unempfindlich gegen Schmutz und nimmt kaum Gerüche an. Dank ihrer natürlichen Selbstreinigungskräfte duftet sie nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch, muss also auch nicht immer gleich in die Wäsche.
Aber Wolle kann auch sehr empfindlich sein: Ähnlich wie das menschliche Haar ist jede Wollfaser von einer Schuppenschicht umschlossen, die sehr empfindlich auf Nässe, Hitze und starke Bearbeitung reagiert. 12341065 822180547904599 1716225977682312135 n
Verbreitet ist die Idee, empfindliche Wollstücke lieber per Hand zu waschen, da die Prozedur sanfter erscheint als die grobe Maschinenwäsche.


Ist Handwäsche immer die richtige Lösung für Wolle?
Nicht unbedingt, denn bei der vermeintlich schonenden Handwäsche wird bisweilen so heftig gerieben, gewalkt und geknetet, wie es ein maschinelles Wollwaschprogramm niemals machen würde.
Wer also über eine Waschmaschine mit einem Woll- oder Feinwaschprogramm verfügt, kann guten Gewissens darauf zurückgreifen, insofern der Pflegehinweis der jeweiligen Kleidungsstücke nicht explizit davon abrät. Besonders edle und feine Strickstücke sollte man sicherheitshalber vor dem Maschinenwaschgang in einen Kopfkissenbezug stecken. Ein zu geringer Wasserstand ist ebenso zu vermeiden wie eine zu sehr gefüllte Trommel.
Beim Waschen von Wollsachen per Hand muss man vor allem auf die richtige Wassertemperatur achten – nie heißes, sondern nur warmes Wasser verwenden, das nicht wärmer als 30 Grad sein darf. Das Waschmittel sollte sich vollständig im Wasser aufgelöst haben, bevor man das Kleidungsstück hineingibt. Möglichst wenig und immer ein spezielles Wollwaschmittel verwenden, sonst kann es beim Waschen zu Verfilzung der Wolle führen. Das, auf links gedrehte, Strickstück langsam in der Lauge hin und her bewegen, nicht reiben, kneten oder wringen, sonst verziehen sich die Fasern und das Wollstück verliert seine Form. Anschließend gründlich mit klarem Wasser ausspülen.
Nie einen Weichspüler verwenden!
„Weichspüler“ - das klingt so sanft ist aber „harte Chemie“. Nicht nur für unsere Umwelt ist die Verwendung von Weichspülern schädlich, für Schafwolle, Kaschmir, Alpaka oder Mohair, genauso wie für Seide oder Angora ist es der Tod der Faser.

Schafe neug kleinFür welche Waschart man sich auch immer entscheidet, ein klatschnasses Stück aus reiner Wolle gehört niemals in hängender Form auf die Wäscheleine. Feuchte Wollsachen verlangen eine Schonbehandlung beim Trocknen. Also zuerst die noch feuchte, frisch gewaschene Strickware aus der Maschine nehmen und vorsichtig ausdrücken. Anschließend in einem Frotteehandtuch eingerollt die Feuchtigkeit sanft aus dem Kleidungsstück pressen. Nach dieser Prozedur wird die Strickware zum Trocknen in liegendem Zustand (gerafft) auf einem trockenen Frotteehandtuch ausgebreitet. Alternativ kann man Wollsachen auch einfach nur liegend trocknen.
Echte Wolle ist ein Schmuckstück - aber eben leider auch äußerst empfindlich. Wer es unproblematischer mag, sollte darauf achten, dass die Strickware eine synthetische Beimischung enthält. Wissen sollte man allerdings, dass ein hoher Prozentsatz an synthetischen Fasern wie Polyacryl oder Polyamid dazu führt, dass der Pulli einerseits nicht mehr so gut wärmt, gleichzeitig aber auch zu erhöhter Schweißbildung führt und Gerüche stärker annimmt. Baumwolle und Viskose sind als Beimischung auch eine pflegeleichte Alternative.

 

 

Die heilsame und entspannende Wirkung des Strickens!


buchAutorin Betsan Corkhill, Physiotherapeutin mit langjähriger Klinikerfahrung, entdeckte das Stricken als Therapie. Die Ergebnisse ihrer Studie mit über 3500 Patienten präsentiert sie in ihrem Buch „Mit Stricken gesund und glücklich werden“.
Stricken alleine und vor allem auch in der Gruppe fördert nicht nur Gesundheit und Wohlbefinden, sondern unterstützt Patienten mit den verschiedensten Krankheitsbildern bei der Genesung.

Die verborgende Kraft der Handgelenke beeinflusst das Gehirn. Sie fördert zum einen das Wohlbefinden und zum anderen die Gesundheit. Beim Stricken erreicht der Geist seinen natürlichen Zustand. Man schaltet ab, vergisst den Stress und beugt Krankheiten vor. Kopf und Körper sind im Einklang miteinander.
In ihrem fast 200 seitigen Buch betont Betsan Corkhill die meditativen Aspekte des Strickens, »die vermutlich von dessen beidseitigen, rhythmischen und automatischen Bewegungen herrühren«. Die englische Schmerztherapeutin und Physiotherapeutin bringt ihre Patienten bereits seit einigen Jahren an die Nadel und berichtet von einem ganzen Bündel heilwirksamer Effekte. Wie etwa die Schmerzlinderung und ein Anheben des Selbstwertgefühls. Eine depressive Frau schrieb der Therapeutin »Stricken ist für mich ein sicherer Ort. Es hilft mir, gesund zu werden.«

Nebenwirkungen sind beim Stricken nicht zu befürchten, auch wenn einige passionierte Anwender sich scherzhaft als »stricksüchtig« bezeichnen. Problematisch ist jedoch, dass die Heileffekte praktisch an jedem Zweiten vorbeigehen, weil Stricken so gut wie nur von Frauen betrieben wird. Was nicht nur schade, sondern auch ein historisches Missverständnis ist. »Denn Stricken ist ursprünglich eine männliche Beschäftigung und wurde erst nach dem ersten Weltkrieg zur Frauensache«, erklärt Corkhill. Vermutlich wurde es dereinst von Fischern erfunden, um die Netze zu knüpfen.                                                           LG SarahWiener M12 087

7 Gründe warum Stricken gesund ist.

1. Stricken baut Stress ab.
Dr. Herbert Benson von der Medical School in Harvard hat festgestellt, dass das Stricken beruhigt und Stress abbaut. Ähnlich wie beim Beten, bei Yoga oder beim Meditieren können die Gedanken beim Stricken abschweifen. Die Mischung aus rhythmischen Bewegungen, monotonen Abläufen und dem Klappern der Nadeln hat eine Wirkung, die mit der eines Mantras vergleichbar ist.

2. Stricken ist Training für beide Gehirnhälften.
Beim Stricken werden beide Hirnhälften in Anspruch genommen. So muss die eine Hirnhälfte die Bewegungen der Hände steuern und koordinieren. Gleichzeitig ist die andere Hirnhälfte in Sachen Konzentrationsfähigkeit, logisches Denkvermögen und Vorstellungskraft gefragt.
An der Universität Cardiff wurde eine Studie zum Thema Stricken und Gedächtnis durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass vorhandenes Wissen besser abgerufen werden kann, wenn gleichzeitig dabei gestrickt wird.

o3. Stricken hilft bei Schlafproblemen.
Beim Stricken sinken der Blutdruck und der Puls. Zudem entspannt das Stricken und hilft dabei, den Stress und die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen. Beim Stricken kann man abschalten. Dies wiederum wirkt sich günstig aus, wenn man Probleme beim Ein- und Durchschlafen hat.

4. Stricken trainiert die Fingermuskulatur.
Das Zusammenspiel beider Hände und die Bewegungen der Finger sind ein gutes Training für die Hand- und Fingermuskulatur und damit auch für die Feinmotorik. Sogar bei entzündlichen Erkrankungen der Gelenke (wie etwa bei Rheuma) oder bei Nervenschädigungen kann das Stricken eine ideale Therapie sein.10991055 802822733122586 3364045377395096041 n

5. Stricken fördert Kreativität und Individualität.
Beim Stricken werden individuelle Einzelstücke angefertigt und jedes Stück entsteht nur 1x. Gleichzeitig ermöglicht das Stricken eigenen Ideen umzusetzen.

6. Stricken trainiert das Durchhaltevermögen und fördert die Konzentration.
Es dauert immer seine Zeit, bis eine Strickarbeit fertig gestellt ist. Manchmal sind es zwar nur ein paar Stunden, manchmal werkelt man aber wochenlang an einer Strickarbeit. Allerdings sind gerade größere und aufwändigere Strickstücke ein ideales Training für das Durchhaltevermögen und steigert die Geduldsleistung.
Obwohl das Stricken selbst aus recht monotone Bewegungen besteht muss man sich besonders bei aufwendigen Mustern stets konzentrieren. Auch Zu- und Abnahmen, das Aufnehmen und Abketten der Maschen oder das Zusammennähen von Strickstücken erfordert Aufmerksamkeit. Deshalb ist das Stricken eine sehr gute Übung für die Konzentrationsfähigkeit.

7. Stricken stärkt das Selbstvertrauen und macht glücklich.
Eine grandiose Sache beim Stricken ist das visuelle Feedback. Jede Masche ist ein Schritt zur Fertigstellung einer Reihe und damit des gesamten Projekts.
Ein gelungenes selbst hergestelltes Teil macht zu Recht glücklich und stolz. Gleichzeitig wächst auch das Selbstvertrauen, wenn ein Ziel erreicht und eine Aufgabe erfolgreich gemeistert wurde.
In den USA raten Ärzte schwerkranken Patienten immer wieder dazu, zu Wolle und Stricknadeln zu greifen. Das Stricken lenkt ab, beschäftigt und hilft so dabei, die schwere Zeit zu überstehen. Ist eine Strickarbeit fertig gestellt, schüttet das Gehirn als Belohnung außerdem jede Menge Glückshormone aus. In psychologischen Studien wurde aber nicht nur festgestellt, dass Menschen, die sich Handarbeiten widmen, glücklicher sind. Stattdessen hilft das Stricken auch dabei, sich Aufgaben zu stellen, sich klare Ziele zu setzen und diese Ziele konsequent zu verfolgen.

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Auch 2018 wollen wir wieder für Bedürftige unsere Nadeln schwingen. Startschuss ist wie immer der 1.März. Ab dann halten wir wieder Wollreste bereit, für alle die mithelfen und mitstricken wollen.Helfen bearbeitet 1


Auch heuer sammeln wir wieder handgearbeitete Accessoires aus Wolle, Garn und Stoff um sie am Bedürftige weiterzugeben.
Hauptabnehmer sind auch dieses Jahr das Asyl-Café und die Tafel in Schwabach.
Letztes Jahr konnten wir mehr als 40 Decken, über 80 Paar Strümpfe und ungezählte Mützen, Schals und Handschuhe weitergeben.sam
Unsere fleißigen Kunden brachten uns Babyjäcken und -schüchen, gestrickte Teddys, Pullis und gefilzte Hausschuhe.

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Wolle von Schafen oder Alpakas, Baumwolle und Leinen oder auch Hanf sind seit Jahrhunderten bekannte Materialien bei der Herstellung von Kleidung. Seide, Ramie oder Fasern aus Bambus und Kokos sind schon etwas weniger gebräuchlich.
Neu hingegen ist, Garne durch ein neuartiges Verfahren aus Meeresalgen zu gewinnen.
In der Kosmetik wird schon lange auf den positiven Effekt von Algen gesetzt. Algen in Cremes und Lotionen schaffen Frische und Erholung für Körper, Haut uns Seele.
Meeresalgen könnYINYANG DE ohne texten nur in klarem, sauberem Wasser überleben und speichern keine Schadstoffe, sie bestehen hauptsächlich aus Eiweiß, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium und Kalzium sowie die Vitamine A, B, C und E.
SeaCell-Fasern stammen von Meeresalgen aus den kalten Fjorden Islands, einem einzigartigen Ökosystem. Sie werden auf nachhaltige und schonende Weise geerntet. Nur der nachwachsende Teil der Alge wird abgeschnitten. Sie sind völlig unbehandelt und ihre biologische Wertigkeit bleibt erhalten.

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Schatz du hast ein Fax bekommen, ruft mein Mann wenn versehentlich hinten aus meinem neuen Pullover die Waschanleitung oder das Firmenlabel rutscht.
Nicht nur deshalb schneide ich diese Dinger meist gleich vorsichtig heraus. Beim Kauf finde ich die kleinen Zettelchen mit Informationen über Herkunftsland, Beschaffenheit und Materialzusammensetzung hilfreich. Die Marke selbst, der Name des Herstellers ist mir dabei ziemlich egal.
Ich bin absolut kein „Markenfetischist“, ich kaufe was gefällt und achte nur auf Herstellungsverfahren, Herstellungsort und Material. Aber ich weiß natürlich auch, dass bei vielen Kaufentscheidungen heute nicht nur Design und Material im Vordergrund stehen sondern viele greifen gerne zu einer Marke die von sich selbst sagt, sie sei Kult.
Immer jünger werden die Mode- und Markenbewussten Kundinnen. Labels von Dolce & Gabbana auf Hosen oder Gucci auf den Taschen der Mädchen in den Schulen sind keine Seltenheit mehr.
Das „richtige Label“ verkörpert einen „emotionalen Mehrwert“. Dabei haben es die Firmen verstanden einen Begehrlichkeitsstatus aufzubauen.
Ganz anders sind da die Labels von Jens Aldag, die ich bei meinem letzten Messebesuch auf der H&H (Handarbeit &Hobby) in Köln gefunden habe.
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