sflfsfl6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit stricken, mit helfen und ein Zeichen setzen gegen Krieg und Vertreibung. Macht mit und helft syrischen Flüchtlingskindern!

Der syrische Konflikt dauert bereits mehr als sechs Jahre an. Über 5 Millionen Menschen haben das Land verlassen, darunter 2,5 Millionen Kinder. Mehr als 8 Millionen syrische Kinder brauchen dringend Hilfe. Jedes vierte Kind leidet unter seelischen Folgeschäden.
Mädchen und Jungen haben Dinge erlebt, die kein Kind je erleben sollte. Ihr Schicksal droht mit dem anhaltenden Konflikt in Vergessenheit zu geraten. Diese Kinder brauchen Sicherheit und Stabilität. Um Ihnen zu helfen setzt die weltweit größte Kinderhilfsorganisation SAVE THE CHILDREN zusammen mit der Zeitschrift BRIGITTE auch in diesem Jahr Ihre Hilfsaktion „Ein Schal fürs Leben“ fort. Unterstützt werden Sie wie jedes Jahr von Lana Grossa und dem Woll-Einzelhandel in Deutschland.


Was ist der „Schal fürs Leben“?                 Video

sfl
Den Schal, aus hochwertiger Wolle von Lana Grossa, wurde von BRIGITTE entworfen und ist als Materialpackung incl. Nadeln und Anleitung im Wolleinzelhandel zum Preis von € 45,00 erhältlich.
Im Kaufpreis enthalten ist eine Spende von € 10,00. Diese Spende findet prompte Verwendung. So flossen letztes Jahr noch im Dezember die dringend benötigten Mittel als Nothilfe für Familien mit Kindern nach Aleppo und Idlib und in ein Kindergartenprojekt nach Jordanien.

Selbstgestrickt erinnert der 'Schal fürs Leben' daran, dass diese Kinder dringend Hilfe brauchen. Wer am 10. Dezember diesen Schal trägt, setzt ein Zeichen gegen Kriege und hilft syrischen Flüchtlingskindern.

Seit wann gibt es die Aktion?

Seit 2014 unterstützen uns Anne-Sophie Mutter, Magdalena Neuner, Ingo Zamperoni, Roland Zehrfeld uns viele andere engagierte Menschen. Ihre Unterstützung kommt den syrischen Flüchtlingskindern zugute. SAVE THE CHILDREN baut damit u.a. Schulen auf, Klassenzimmer werden erneuert und mit Möbeln, Schulbänken und Tafeln ausgestattet. Im Libanon und in Jordanien werden „Child Friendly Spaces“ eingerichtet, wo traumatisierte Kinder betreut werden. Auch in unserer Region setzen Mitmenschen ein Zeichen in dem sie diesen Schal tragen so z.B. Evi Grau-Karg Schwabacher Stadträtin und engagierte Mitstreiterin bei der Asylarbeit, sowie der Schwabacher Oberbürgermeister Matthias Türauf.

 

 

 WWW  Wie Wolle Waschen

Sinken die Temperaturen, hält uns kuschelige Strickware wunderbar warm und da ist es kein Wunder, dass die grob- oder feingestrickten Maschen in der kalten Jahreszeit zu den unverzichtbaren Basics gehören. So komfortabel die Lieblingsstrickpullover und Kuscheljacken auch zu tragen sind, so hat doch der eine oder andere Probleme bei der richtigen Pflege seines Lieblingsteils.
Die wohl feinste und teuerste Wolle entstammt der Kaschmirziege, die ursprünglich im Himalaya und Pamir beheimatet war aber auch Strickstücke aus Lambswolle, Merion, meist aus Australien stammend, oder Alpaka, aus dem Andenhockland dedürfen einer besonderen Pflege. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit der geliebte Pulli nicht Form und Schönheit einbüßt. Aber auch beim Trocknen von Wollsachen müssen einige Dinge beachten werden, wenn man lange Freude an Stricksachen haben möchte.
Strickstücke aus Naturhaar-Materialien wärmen nicht nur besonders angenehm sie können auch extrem viel Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen und schnell wieder ableiten. Im Gegensatz zu Kunstfasern ist Wolle unempfindlich gegen Schmutz und nimmt kaum Gerüche an. Dank ihrer natürlichen Selbstreinigungskräfte duftet sie nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch, muss also auch nicht immer gleich in die Wäsche.
Aber Wolle kann auch sehr empfindlich sein: Ähnlich wie das menschliche Haar ist jede Wollfaser von einer Schuppenschicht umschlossen, die sehr empfindlich auf Nässe, Hitze und starke Bearbeitung reagiert. 12341065 822180547904599 1716225977682312135 n
Verbreitet ist die Idee, empfindliche Wollstücke lieber per Hand zu waschen, da die Prozedur sanfter erscheint als die grobe Maschinenwäsche.


Ist Handwäsche immer die richtige Lösung für Wolle?
Nicht unbedingt, denn bei der vermeintlich schonenden Handwäsche wird bisweilen so heftig gerieben, gewalkt und geknetet, wie es ein maschinelles Wollwaschprogramm niemals machen würde.
Wer also über eine Waschmaschine mit einem Woll- oder Feinwaschprogramm verfügt, kann guten Gewissens darauf zurückgreifen, insofern der Pflegehinweis der jeweiligen Kleidungsstücke nicht explizit davon abrät. Besonders edle und feine Strickstücke sollte man sicherheitshalber vor dem Maschinenwaschgang in einen Kopfkissenbezug stecken. Ein zu geringer Wasserstand ist ebenso zu vermeiden wie eine zu sehr gefüllte Trommel.
Beim Waschen von Wollsachen per Hand muss man vor allem auf die richtige Wassertemperatur achten – nie heißes, sondern nur warmes Wasser verwenden, das nicht wärmer als 30 Grad sein darf. Das Waschmittel sollte sich vollständig im Wasser aufgelöst haben, bevor man das Kleidungsstück hineingibt. Möglichst wenig und immer ein spezielles Wollwaschmittel verwenden, sonst kann es beim Waschen zu Verfilzung der Wolle führen. Das, auf links gedrehte, Strickstück langsam in der Lauge hin und her bewegen, nicht reiben, kneten oder wringen, sonst verziehen sich die Fasern und das Wollstück verliert seine Form. Anschließend gründlich mit klarem Wasser ausspülen.
Nie einen Weichspüler verwenden!
„Weichspüler“ - das klingt so sanft ist aber „harte Chemie“. Nicht nur für unsere Umwelt ist die Verwendung von Weichspülern schädlich, für Schafwolle, Kaschmir, Alpaka oder Mohair, genauso wie für Seide oder Angora ist es der Tod der Faser.

Schafe neug kleinFür welche Waschart man sich auch immer entscheidet, ein klatschnasses Stück aus reiner Wolle gehört niemals in hängender Form auf die Wäscheleine. Feuchte Wollsachen verlangen eine Schonbehandlung beim Trocknen. Also zuerst die noch feuchte, frisch gewaschene Strickware aus der Maschine nehmen und vorsichtig ausdrücken. Anschließend in einem Frotteehandtuch eingerollt die Feuchtigkeit sanft aus dem Kleidungsstück pressen. Nach dieser Prozedur wird die Strickware zum Trocknen in liegendem Zustand (gerafft) auf einem trockenen Frotteehandtuch ausgebreitet. Alternativ kann man Wollsachen auch einfach nur liegend trocknen.
Echte Wolle ist ein Schmuckstück - aber eben leider auch äußerst empfindlich. Wer es unproblematischer mag, sollte darauf achten, dass die Strickware eine synthetische Beimischung enthält. Wissen sollte man allerdings, dass ein hoher Prozentsatz an synthetischen Fasern wie Polyacryl oder Polyamid dazu führt, dass der Pulli einerseits nicht mehr so gut wärmt, gleichzeitig aber auch zu erhöhter Schweißbildung führt und Gerüche stärker annimmt. Baumwolle und Viskose sind als Beimischung auch eine pflegeleichte Alternative.

 

 

Die heilsame und entspannende Wirkung des Strickens!


buchAutorin Betsan Corkhill, Physiotherapeutin mit langjähriger Klinikerfahrung, entdeckte das Stricken als Therapie. Die Ergebnisse ihrer Studie mit über 3500 Patienten präsentiert sie in ihrem Buch „Mit Stricken gesund und glücklich werden“.
Stricken alleine und vor allem auch in der Gruppe fördert nicht nur Gesundheit und Wohlbefinden, sondern unterstützt Patienten mit den verschiedensten Krankheitsbildern bei der Genesung.

Die verborgende Kraft der Handgelenke beeinflusst das Gehirn. Sie fördert zum einen das Wohlbefinden und zum anderen die Gesundheit. Beim Stricken erreicht der Geist seinen natürlichen Zustand. Man schaltet ab, vergisst den Stress und beugt Krankheiten vor. Kopf und Körper sind im Einklang miteinander.
In ihrem fast 200 seitigen Buch betont Betsan Corkhill die meditativen Aspekte des Strickens, »die vermutlich von dessen beidseitigen, rhythmischen und automatischen Bewegungen herrühren«. Die englische Schmerztherapeutin und Physiotherapeutin bringt ihre Patienten bereits seit einigen Jahren an die Nadel und berichtet von einem ganzen Bündel heilwirksamer Effekte. Wie etwa die Schmerzlinderung und ein Anheben des Selbstwertgefühls. Eine depressive Frau schrieb der Therapeutin »Stricken ist für mich ein sicherer Ort. Es hilft mir, gesund zu werden.«

Nebenwirkungen sind beim Stricken nicht zu befürchten, auch wenn einige passionierte Anwender sich scherzhaft als »stricksüchtig« bezeichnen. Problematisch ist jedoch, dass die Heileffekte praktisch an jedem Zweiten vorbeigehen, weil Stricken so gut wie nur von Frauen betrieben wird. Was nicht nur schade, sondern auch ein historisches Missverständnis ist. »Denn Stricken ist ursprünglich eine männliche Beschäftigung und wurde erst nach dem ersten Weltkrieg zur Frauensache«, erklärt Corkhill. Vermutlich wurde es dereinst von Fischern erfunden, um die Netze zu knüpfen.                                                           LG SarahWiener M12 087

7 Gründe warum Stricken gesund ist.

1. Stricken baut Stress ab.
Dr. Herbert Benson von der Medical School in Harvard hat festgestellt, dass das Stricken beruhigt und Stress abbaut. Ähnlich wie beim Beten, bei Yoga oder beim Meditieren können die Gedanken beim Stricken abschweifen. Die Mischung aus rhythmischen Bewegungen, monotonen Abläufen und dem Klappern der Nadeln hat eine Wirkung, die mit der eines Mantras vergleichbar ist.

2. Stricken ist Training für beide Gehirnhälften.
Beim Stricken werden beide Hirnhälften in Anspruch genommen. So muss die eine Hirnhälfte die Bewegungen der Hände steuern und koordinieren. Gleichzeitig ist die andere Hirnhälfte in Sachen Konzentrationsfähigkeit, logisches Denkvermögen und Vorstellungskraft gefragt.
An der Universität Cardiff wurde eine Studie zum Thema Stricken und Gedächtnis durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass vorhandenes Wissen besser abgerufen werden kann, wenn gleichzeitig dabei gestrickt wird.

o3. Stricken hilft bei Schlafproblemen.
Beim Stricken sinken der Blutdruck und der Puls. Zudem entspannt das Stricken und hilft dabei, den Stress und die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen. Beim Stricken kann man abschalten. Dies wiederum wirkt sich günstig aus, wenn man Probleme beim Ein- und Durchschlafen hat.

4. Stricken trainiert die Fingermuskulatur.
Das Zusammenspiel beider Hände und die Bewegungen der Finger sind ein gutes Training für die Hand- und Fingermuskulatur und damit auch für die Feinmotorik. Sogar bei entzündlichen Erkrankungen der Gelenke (wie etwa bei Rheuma) oder bei Nervenschädigungen kann das Stricken eine ideale Therapie sein.10991055 802822733122586 3364045377395096041 n

5. Stricken fördert Kreativität und Individualität.
Beim Stricken werden individuelle Einzelstücke angefertigt und jedes Stück entsteht nur 1x. Gleichzeitig ermöglicht das Stricken eigenen Ideen umzusetzen.

6. Stricken trainiert das Durchhaltevermögen und fördert die Konzentration.
Es dauert immer seine Zeit, bis eine Strickarbeit fertig gestellt ist. Manchmal sind es zwar nur ein paar Stunden, manchmal werkelt man aber wochenlang an einer Strickarbeit. Allerdings sind gerade größere und aufwändigere Strickstücke ein ideales Training für das Durchhaltevermögen und steigert die Geduldsleistung.
Obwohl das Stricken selbst aus recht monotone Bewegungen besteht muss man sich besonders bei aufwendigen Mustern stets konzentrieren. Auch Zu- und Abnahmen, das Aufnehmen und Abketten der Maschen oder das Zusammennähen von Strickstücken erfordert Aufmerksamkeit. Deshalb ist das Stricken eine sehr gute Übung für die Konzentrationsfähigkeit.

7. Stricken stärkt das Selbstvertrauen und macht glücklich.
Eine grandiose Sache beim Stricken ist das visuelle Feedback. Jede Masche ist ein Schritt zur Fertigstellung einer Reihe und damit des gesamten Projekts.
Ein gelungenes selbst hergestelltes Teil macht zu Recht glücklich und stolz. Gleichzeitig wächst auch das Selbstvertrauen, wenn ein Ziel erreicht und eine Aufgabe erfolgreich gemeistert wurde.
In den USA raten Ärzte schwerkranken Patienten immer wieder dazu, zu Wolle und Stricknadeln zu greifen. Das Stricken lenkt ab, beschäftigt und hilft so dabei, die schwere Zeit zu überstehen. Ist eine Strickarbeit fertig gestellt, schüttet das Gehirn als Belohnung außerdem jede Menge Glückshormone aus. In psychologischen Studien wurde aber nicht nur festgestellt, dass Menschen, die sich Handarbeiten widmen, glücklicher sind. Stattdessen hilft das Stricken auch dabei, sich Aufgaben zu stellen, sich klare Ziele zu setzen und diese Ziele konsequent zu verfolgen.

socken stricken.info 1