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Mixed Media ein Spiel ohne Grenzen. Zu sehen in Form einer Ausstellung von Evelyn Pürschel

Schon als Kind hatte ich im elterlichen Maler- und Lackiererbetrieb ein eigenes Eckchen in der Werkstatt. Mein Papa hat mich immer unterstützt und gefördert. Ich konnte damals schon einfach alles brauchen: Kleister, Stofffetzen, Tapetenreste, rostige Schrauben, Sand, Steine, Dreck, Widerstände aus Röhrenfernsehern und Glasscherben. Ich hatte die Hosentaschen immer voll mit „found objects“ wie’s auf Neudeutsch heißt.070
Und das hat sich bis heute nicht geändert. Meine Lieblingsspielplätze sind immer noch Abbruchhäuser und Baustellen und ich bin immer noch ein Spielkind.
Aber jetzt auch noch mit Farben. Acryl, Wasserfarben, Tusche und Farbtinten, Sprays, Wachsstifte, Aquarellstifte, Kohle und Graphitknete. Wasserfest oder wasserlöslich - vor mir ist nichts sicher. Ich vermale, sprühe, schreibe, tropfe und stemple, manipuliere mit Druckluft oder drucke. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten.
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Meine Arbeiten entstehen auf Papier oder Holz, auf Polypropylen, Eisenplatten, Leinwänden oder auch in alten Büchern. Schicht um Schicht entsteht das Werk. Was ich mag lasse ich stehen, was mir nicht gefällt verschwindet oder verschmilzt mit vorangegangenen und zukünftigen Schichten.


Der Weg ist das Ziel.


Was mich antreibt, ist die Lust am Experimentieren. Ich bringe Medien zusammen, die nicht füreinander gemacht sind und die schönsten Effekte erziele ich oft beim Wegputzen meiner gescheiterten Versuche. Unfallkunst, quasi.
Was ich mache ist Mixed Media mit Leidenschaft und in Reinform, ohne die Kunst an sich gar zu ernst zu nehmen. Ich spiele meine ureigenen „Spiele ohne Grenzen“.
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Meine Arbeiten sollen Spaß machen und wollen unterhalten. Dafür sorgen dann auch meine Texte. In hochdramatischer Handschrift stehen da Sätze wie „ Ach herrje – der Hund muss ja raus“ oder „Draußen an den Tannenzapfen hängen gold’ne Faschingskrapfen“.
Als krönender Abschluss und Fokus dienen immer wieder mehr oder weniger weise Weisheiten, die ich höre, finde und sammle oder die mir einfach so durchs Hirn schießen.

www.facebook.com/evelyn.lahirschel

Austellung: 01.07. bis 31.07.2019 - FILART-Schwabach, Neutorstr. 1a

 

 

 

Unser Schaufenster stellen wir gerne KünstlerInnen aus Schwabach und Umgebung zur Verfügung - Bei Interesse email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Betr.:KUNST im Blick)

Bereits seit 2009 gibt es nun das Schafpaten-Projekt in Deutschland. Initiiert von der Fa. Opal, Hersteller der „Schafpatenwolle“.Urkunde
Wolle aus Deutschland – unter diesem Motto will eine Initiative der deutschen Wollbranche das Bewusstsein deutscher Verbraucher für heimische Produkte stärken und gleichzeitig die Wanderschäferschaft unterstützen, die für den Erhalt der bedrohte Kulturlandschaft unerlässlich ist. P1060850


Schnelle unbürokratische Hilfe für Umwelt und Naturschutz, Förderung der Wanderschäferei, Verbesserung der Wollqualität sind die Ziele der Projektbetreiber.
Wer dies unterstützen will kann „Schafpate“ werden.


Für einen jährlichen Betrag von € 60,- unterstützt man dann nicht nur die deutschen Wanderschäfer sondern leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Erhalt geschützter Kulturlandschaften und somit auch einer Vielzahl bedrohter Tier- und Pflanzenarten.


Von dem Erlös der Patenschaften erhalten z.B. Schafzüchter einen Zuschuss für Zuchtböcke, die eine Verbesserung der Wollqualität sichern. Oder es werden wichtige Geräte und Stalleinrichtungen bezuschusst. Durch den zu trockenen Sommer 2018 bot sich für viele Schafe weniger Futter als gewohnt. Mit 107 zusätzlichen Silageballen konnte ausreichend nachgefüttert werden. Wie das Geld genau aufgeteilt wird und wieviel für die Deckung von Unkosten und Verwaltung drauf gehen, kann man auf der Seite des Schafpatenprojekts genau nachlesen.

Ein kleines Geschenk bekommt jeder Schafpate auch und natürlich darf er seinem Schaf auch einen Namen geben.
Unser Schaf haben wir Filla getauft. Wir wünschen ihm, bzw. ihr alles Gute und ein schönes glückliches Leben in der freien Natur. Am 14. September werden wir unser Schaf besuchen. Da gibt es nämlich das 10. Schafpatentreffen auf der Schwäbischen Alb.

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Helfen bearbeitet 12MannaNicht alle von uns können große Dinge tun, aber wir alle können kleine Dinge mit großer Liebe tun.

(Mutter Teresa)

 

 

Sicher haben auch Sie Wollreste mit denen Sie bisher noch nichts anfangen konnten.

Unsere diesjährige Benefiz-Aktion bietet hierfür eine sinnvolle Verwendung.
Wie jedes Jahr sammeln wir für „den guten Zweck“ warme handgestrickte Winteraccessoires wie Strümpfe, Schals, Mützen usw.
Die kleinen, lustigen Strickpüppchen können Sie aus den kleinsten Resten arbeiten. (Arbeitszeit ca. 90Min.)
Bis Ende Oktober sammeln wir all die von Ihnen gestrickten oder gehäkelten Schätze und geben Sie dann an Kindergärten in Schwabach, an das Asylcafé und an die TAFEL weiter.
Sie haben keine Reste? Kein Problem! Holen Sie sich bei uns Wolle, Nadeln und Anleitungen gegen eine kleine Spende für obige Organisationen.

Die Anleitung finden Sie auch unter dem Menüpunkt: Anleitungen

 

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Hier findet ihr die Werke unserer Kunden - wir sind gespannt auf eure "Schätzchen"

Herbs Hagen

Sinken die Temperaturen, hält uns kuschelige Strickware wunderbar warm und da ist es kein Wunder, dass die grob- oder feingestrickten Maschen in der kalten Jahreszeit 12341065 822180547904599 1716225977682312135 nzu den unverzichtbaren Basics gehören. So komfortabel die Lieblingsstrickpullover und Kuscheljacken auch zu tragen sind, so hat doch der eine oder andere Probleme bei der richtigen Pflege seines Lieblingsteils.
Die wohl feinste und teuerste Wolle entstammt der Kaschmirziege, die ursprünglich im Himalaya und Pamir beheimatet war aber auch Strickstücke aus Lambswolle, Merion, meist aus Australien stammend, oder Alpaka, aus dem Andenhockland dedürfen einer besonderen Pflege. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit der geliebte Pulli nicht Form und Schönheit einbüßt. Aber auch beim Trocknen von Wollsachen müssen einige Dinge beachten werden, wenn man lange Freude an Stricksachen haben möchte.
Strickstücke aus Naturhaar-Materialien wärmen nicht nur besonders angenehm sie können auch extrem viel Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen und schnell wieder ableiten. Im Gegensatz zu Kunstfasern ist Wolle unempfindlich gegen Schmutz und nimmt kaum Gerüche an. Dank ihrer natürlichen Selbstreinigungskräfte duftet sie nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch, muss also auch nicht immer gleich in die Wäsche.

buchLG SarahWiener M12 087Autorin Betsan Corkhill, Physiotherapeutin mit langjähriger Klinikerfahrung, entdeckte das Stricken als Therapie. Die Ergebnisse ihrer Studie mit über 3500 Patienten präsentiert sie in ihrem Buch „Mit Stricken gesund und glücklich werden“.
Stricken alleine und vor allem auch in der Gruppe fördert nicht nur Gesundheit und Wohlbefinden, sondern unterstützt Patienten mit den verschiedensten Krankheitsbildern bei der Genesung.

Die verborgende Kraft der Handgelenke beeinflusst das Gehirn. Sie fördert zum einen das Wohlbefinden und zum anderen die Gesundheit. Beim Stricken erreicht der Geist seinen natürlichen Zustand. Man schaltet ab, vergisst den Stress und beugt Krankheiten vor. Kopf und Körper sind im Einklang miteinander.
In ihrem fast 200 seitigen Buch betont Betsan Corkhill die meditativen Aspekte des Strickens, »die vermutlich von dessen beidseitigen, rhythmischen und automatischen Bewegungen herrühren«. Die englische Schmerztherapeutin und Physiotherapeutin bringt ihre Patienten bereits seit einigen Jahren an die Nadel und berichtet von einem ganzen Bündel heilwirksamer Effekte. Wie etwa die Schmerzlinderung und ein Anheben des Selbstwertgefühls. Eine depressive Frau schrieb der Therapeutin »Stricken ist für mich ein sicherer Ort. Es hilft mir, gesund zu werden.«

Nebenwirkungen sind beim Stricken nicht zu befürchten, auch wenn einige passionierte Anwender sich scherzhaft als »stricksüchtig« bezeichnen. Problematisch ist jedoch, dass die Heileffekte praktisch an jedem Zweiten vorbeigehen, weil Stricken so gut wie nur von Frauen betrieben wird. Was nicht nur schade, sondern auch ein historisches Missverständnis ist. »Denn Stricken ist ursprünglich eine männliche Beschäftigung und wurde erst nach dem ersten Weltkrieg zur Frauensache«, erklärt Corkhill. Vermutlich wurde es dereinst von Fischern erfunden, um die Netze zu knüpfen.

 

 

7 Gründe warum Stricken gesund ist.

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Wolle von Schafen oder Alpakas, Baumwolle und Leinen oder auch Hanf sind seit Jahrhunderten bekannte Materialien bei der Herstellung von Kleidung. Seide, Ramie oder Fasern aus Bambus und Kokos sind schon etwas weniger gebräuchlich.
Neu hingegen ist, Garne durch ein neuartiges Verfahren aus Meeresalgen zu gewinnen.
In der Kosmetik wird schon lange auf den positiven Effekt von Algen gesetzt. Algen in Cremes und Lotionen schaffen Frische und Erholung für Körper, Haut uns Seele.
Meeresalgen könnYINYANG DE ohne texten nur in klarem, sauberem Wasser überleben und speichern keine Schadstoffe, sie bestehen hauptsächlich aus Eiweiß, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium und Kalzium sowie die Vitamine A, B, C und E.
SeaCell-Fasern stammen von Meeresalgen aus den kalten Fjorden Islands, einem einzigartigen Ökosystem. Sie werden auf nachhaltige und schonende Weise geerntet. Nur der nachwachsende Teil der Alge wird abgeschnitten. Sie sind völlig unbehandelt und ihre biologische Wertigkeit bleibt erhalten.

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Schatz du hast ein Fax bekommen, ruft mein Mann wenn versehentlich hinten aus meinem neuen Pullover die Waschanleitung oder das Firmenlabel rutscht.
Nicht nur deshalb schneide ich diese Dinger meist gleich vorsichtig heraus. Beim Kauf finde ich die kleinen Zettelchen mit Informationen über Herkunftsland, Beschaffenheit und Materialzusammensetzung hilfreich. Die Marke selbst, der Name des Herstellers ist mir dabei ziemlich egal.
Ich bin absolut kein „Markenfetischist“, ich kaufe was gefällt und achte nur auf Herstellungsverfahren, Herstellungsort und Material. Aber ich weiß natürlich auch, dass bei vielen Kaufentscheidungen heute nicht nur Design und Material im Vordergrund stehen sondern viele greifen gerne zu einer Marke die von sich selbst sagt, sie sei Kult.
Immer jünger werden die Mode- und Markenbewussten Kundinnen. Labels von Dolce & Gabbana auf Hosen oder Gucci auf den Taschen der Mädchen in den Schulen sind keine Seltenheit mehr.
Das „richtige Label“ verkörpert einen „emotionalen Mehrwert“. Dabei haben es die Firmen verstanden einen Begehrlichkeitsstatus aufzubauen.
Ganz anders sind da die Labels von Jens Aldag, die ich bei meinem letzten Messebesuch auf der H&H (Handarbeit &Hobby) in Köln gefunden habe.
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