Für jede Saison erstellt das Pantone Color Institute den „Fashion Color Trend Report“, eine Farbübersicht mit den Top-Farben, die dann von Designern auf den Laufstegen in London, Paris, Berlin und Mailand gezeigt wird.

Spring 2019

                                                                                                                                                                                                                   klein

Zu Zeiten des Artensterbens, in denen ganze Korallenriffe vielerorts nahezu abgestorben sind, setzt das Farbinstitut „Pantone“ ein Zeichen und lässt die Korallen, zumindest in der Mode, wieder erstrahlen:

Living Coral wurde zur Farbe des Jahres 2019 gekürt.

Ein leuchtendes Orange mit goldenem Unterton, das laut Pantone „die Wärme, Nahrung und den Schutz der Korallenriffe für das Meeresleben widerspiegelt.“
Für den Sommer 2019 sehen wir demnach Rot bzw. Orange.
Lebensbejahend, erfrischend, sanft belebend - so beschreibt Pantone die Farbe mit der Codenummer 16-1546 "Living Coral", welche somit die Trendfarbe "Ultra Violett" ablöst. Das leuchtende Lila war die Farbe des Jahres 2018, hat sich aber nie so richtig durchsetzen können.
Koralle harmoniert besonders gut zu Graubraun, Dunkelblau, Nude und Cremetönen – aber auch als Total-Look.


Wer Koralle nicht mag, der muss nicht fürchten, modisch daneben zu liegen. Es finden sich genügend andere Trendeinschätzungen.
Die "New York Times" prophezeit z.B. ein kräftiges Gelb und Frühlingsgrün als die kommenden Trendfarben.
Die renommierte Modezeitschrift "Vogue" sieht nächstes Jahr Erdfarben und natürliche Materialien vorne.
Seide und Satin stehen im Gegensatz zu krassem Mustermix.
Metallic und Pailletten stehen dem Westernstyle gegenüber.

Häkelkleider, Fischernetz-Details und Makramee-Applikationen, im Frühling und Sommer holen die Designer die Hippie-Kleidung wieder auf die Straße. Häkelstrick gehört wieder zu den Modetrends genauso wie Denim, als Hose oder Kleid, dunkelblau oder ausgewaschen.

 

Schon ab Anfang Januar haben wir die ersten Frühjahrs- und Sommerqualitäten im Laden.

Schaut mal vorbei.

Unter unserem Motto: Nicht alle von uns können große Dinge tun, aber wir alle können kleine Dinge mit großer Liebe tun. Hatten wir Im Frühjahr unsere, inzwischen schon traditionelle Benefiz-Aktion eingeleitet.Stricken 85

Und wie auch schon in den Jahren zuvor haben wir auch dieses Mal wieder eine stattliche Zahl an Mitstreitern gefunden.
Ein großes Dankeschön geht an all die fleißigen Hände aus Schwabach und Umgebung, die wieder mit so viel Eifer ans Werk gingen und all die tollen Sachen gestrickt und gehäkelt haben. So sind eine Menge bunter Pullis, Schals, Mützen, Strümpfe und Decken bei uns im Handarbeitsgeschäft abgegeben worden. Insgesamt waren es mehr als 250 Teile, darunter alleine schon 60 Paar warme Socken.
Mutter Teresa bearbeitet 1Anfang Oktober schon haben wir die Sachen an das Asylcafé und an die Tafel weitergegeben. Sodass das Asylcafe den nicht direkt benötigten Teil der Strickwaren, an ihrem Stand bei „Schwabach trempelt“, für den guten Zweck, zu barer Münze machen konnte.
Natürlich geht unser Dank auch an die edlen Spender der Woll- und Garnreste, die man uns Sackweise vorbeigebracht hat. Mit Nadeln und Anleitung versehen konnten wir diese an all die willigen Stricker- und Häklerinnen weitergeben.
Auch im kommenden Jahr wird es natürlich wieder eine solche Aktion geben. Geplant sind mal wieder Decken aus einzelnen, bunten Quadraten.
Startschuss wie immer 1. März.

72Der syrische Konflikt dauert bereits acht Jahre an. Gewalt und Blutvergießen haben zu einer der größten humanitären Krisen unserer Zeit geführt. Mehr als 13,5 Millionen Menschen benötigen dringend Hilfe – die Hälfte davon sind Kinder. Viele der Mädchen und Jungen haben Dinge erlebt, die kein Kind je erleben sollte.
Um ihnen zu helfen, setzen die Frauenzeitschrift BRIGITTE und die weltweit größte Kinderrechtsorganisation Save the Children auch 2018 gemeinsam die Aktion „Ein Schal fürs Leben“ fort. Unterstützt werden sie dabei von Lana Grossa sowie dem Wolleinzelhandel. In den letzten Jahren wurden so bereits mehr als eine Million Euro Spenden gesammelt. Der neue Schal ist seit Mitte Oktober bei uns erhältlich. Natürlich können Sie syrische Kinder jederzeit mit einer Spende unterstützen. syren
Kein Kind darf zu einer verlorenen Generation gehören! Gemeinsam mit BRIGITTE wollen wir genau dies nicht zulassen. Die vor dem Krieg geflüchteten syrischen Mädchen und Jungen brauchen unsere Unterstützung, um zu überleben und um sich bestmöglich entwickeln zu können. Ihre Seelen dürfen keinen Schaden mehr nehmen. Dazu richten wir Schutz- und Spielräume ein. Orte, die wieder Hoffnung geben.
Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland

Der Schal fürs Leben ist ein Symbol für alle, die sich für Kinder auf der Flucht engagieren, ein Symbol für Hoffnung – Hoffnung, die jeder tragen und jeder spenden kann.
Stricken Sie diesen Schal und tragen ihn am 10.Dezember, dem Tage der Menschenrechte und setzen ein Zeichen gegen Krieg und Vertreibung.

Der Schal fürs Leben 2018 Brigitte Charity Strickpaket kostet € 45,-hierin enthalten eine Spende von € 10,00

                                                               Schafe als Landchaftspfleger

De Vries

Die traditionellen Schafweiden sind kleine Schätze der Artenvielfalt. Ohne die Herden würden viele Gebiete verbuschen oder veröden. Eine große Anzahl von geschützten Kulturlandschaften sind schon jetzt gefährdet und mit ihnen eine Vielzahl bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Die Schäferei ist eine der letzten weitestgehend artgerechten Nutztierhaltungen in Deutschland und sie erfüllen durch die Beweidung eine wichtige Landschaftspflegeaufgabe.

Kaum ein Beruf ist mit soviel Romantik umweht, doch der Beruf des Schäfers ist nur etwas für Idealisten wie z.B. Sven de Vries. Früh aufstehen, bei Regen und Hitze über die Felder ziehen ohne festen Feierabend und Urlaub. 365 Tage im Jahr und das bei immer weniger Gewinn beim Verkauf von Fleisch und Wolle.
Die Weidetierprämie, für die Sven de Vries kämpft, würde das Überleben der Schäfereien sichern, aber dies wurde erst kürzlich abgelehnt.


Unter dem Motto „Wolle aus Deutschland“ – will eine Initiative der deutschen Wollbranche das Bewusstsein deutscher Verbraucher für heimische Produkte stärken und gleichzeitig, nicht nur Arbeitsplätze im Inland sichern und schaffen, sondern auch die bedrohte Kulturlandschaft und die Wanderschäferschaft selbst unterstützen.
So kommt bereits seit Jahren ein Teil des Verkaufserlöses aus der „Schafpaten“-Wolle der Wanderschäferschaft im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu Gute.
P1060850Der Kauf dieser hochwertigen Wollqualität bietet also viele positive Nebeneffekte für Mensch und Natur.
2018 feiert die Initiative OPAL-Schafpate zehnjähriges Jubiläum und seither konnten über 92.000 Euro zur Förderung und Erhalt der deutschen Wanderschäferei eingesetzt werden. Darüber hinaus bietet diese Initiative die Möglichkeit, eine Patenschaft für ein Schaf zu übernehmen. Die Patenschaft kostet jährlich einen Betrag von 60€. Der Pate kann „seinem“ Schaf einen Namen geben und bekommt auch ein Mehrwertgeschenk im Wert von 20€ zurück. 25€ fließen in eine extra Kasse, mit diesem Geld wird schnelle unbürokratische Hilfe an Schäfereien gewährleistet. Dadurch wird die Wanderschäferei und die Erhaltung der einzigartigenMesse2 Landschaft wie der Wacholderheiden gefördert.

Hier findet ihr die Werke unserer Kunden - wir sind gespannt auf eure "Schätzchen"

Herbs Hagen
Sternsinger

Sinken die Temperaturen, hält uns kuschelige Strickware wunderbar warm und da ist es kein Wunder, dass die grob- oder feingestrickten Maschen in der kalten Jahreszeit 12341065 822180547904599 1716225977682312135 nzu den unverzichtbaren Basics gehören. So komfortabel die Lieblingsstrickpullover und Kuscheljacken auch zu tragen sind, so hat doch der eine oder andere Probleme bei der richtigen Pflege seines Lieblingsteils.
Die wohl feinste und teuerste Wolle entstammt der Kaschmirziege, die ursprünglich im Himalaya und Pamir beheimatet war aber auch Strickstücke aus Lambswolle, Merion, meist aus Australien stammend, oder Alpaka, aus dem Andenhockland dedürfen einer besonderen Pflege. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit der geliebte Pulli nicht Form und Schönheit einbüßt. Aber auch beim Trocknen von Wollsachen müssen einige Dinge beachten werden, wenn man lange Freude an Stricksachen haben möchte.
Strickstücke aus Naturhaar-Materialien wärmen nicht nur besonders angenehm sie können auch extrem viel Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen und schnell wieder ableiten. Im Gegensatz zu Kunstfasern ist Wolle unempfindlich gegen Schmutz und nimmt kaum Gerüche an. Dank ihrer natürlichen Selbstreinigungskräfte duftet sie nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch, muss also auch nicht immer gleich in die Wäsche.

buchLG SarahWiener M12 087Autorin Betsan Corkhill, Physiotherapeutin mit langjähriger Klinikerfahrung, entdeckte das Stricken als Therapie. Die Ergebnisse ihrer Studie mit über 3500 Patienten präsentiert sie in ihrem Buch „Mit Stricken gesund und glücklich werden“.
Stricken alleine und vor allem auch in der Gruppe fördert nicht nur Gesundheit und Wohlbefinden, sondern unterstützt Patienten mit den verschiedensten Krankheitsbildern bei der Genesung.

Die verborgende Kraft der Handgelenke beeinflusst das Gehirn. Sie fördert zum einen das Wohlbefinden und zum anderen die Gesundheit. Beim Stricken erreicht der Geist seinen natürlichen Zustand. Man schaltet ab, vergisst den Stress und beugt Krankheiten vor. Kopf und Körper sind im Einklang miteinander.
In ihrem fast 200 seitigen Buch betont Betsan Corkhill die meditativen Aspekte des Strickens, »die vermutlich von dessen beidseitigen, rhythmischen und automatischen Bewegungen herrühren«. Die englische Schmerztherapeutin und Physiotherapeutin bringt ihre Patienten bereits seit einigen Jahren an die Nadel und berichtet von einem ganzen Bündel heilwirksamer Effekte. Wie etwa die Schmerzlinderung und ein Anheben des Selbstwertgefühls. Eine depressive Frau schrieb der Therapeutin »Stricken ist für mich ein sicherer Ort. Es hilft mir, gesund zu werden.«

Nebenwirkungen sind beim Stricken nicht zu befürchten, auch wenn einige passionierte Anwender sich scherzhaft als »stricksüchtig« bezeichnen. Problematisch ist jedoch, dass die Heileffekte praktisch an jedem Zweiten vorbeigehen, weil Stricken so gut wie nur von Frauen betrieben wird. Was nicht nur schade, sondern auch ein historisches Missverständnis ist. »Denn Stricken ist ursprünglich eine männliche Beschäftigung und wurde erst nach dem ersten Weltkrieg zur Frauensache«, erklärt Corkhill. Vermutlich wurde es dereinst von Fischern erfunden, um die Netze zu knüpfen.

 

 

7 Gründe warum Stricken gesund ist.

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Wolle von Schafen oder Alpakas, Baumwolle und Leinen oder auch Hanf sind seit Jahrhunderten bekannte Materialien bei der Herstellung von Kleidung. Seide, Ramie oder Fasern aus Bambus und Kokos sind schon etwas weniger gebräuchlich.
Neu hingegen ist, Garne durch ein neuartiges Verfahren aus Meeresalgen zu gewinnen.
In der Kosmetik wird schon lange auf den positiven Effekt von Algen gesetzt. Algen in Cremes und Lotionen schaffen Frische und Erholung für Körper, Haut uns Seele.
Meeresalgen könnYINYANG DE ohne texten nur in klarem, sauberem Wasser überleben und speichern keine Schadstoffe, sie bestehen hauptsächlich aus Eiweiß, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium und Kalzium sowie die Vitamine A, B, C und E.
SeaCell-Fasern stammen von Meeresalgen aus den kalten Fjorden Islands, einem einzigartigen Ökosystem. Sie werden auf nachhaltige und schonende Weise geerntet. Nur der nachwachsende Teil der Alge wird abgeschnitten. Sie sind völlig unbehandelt und ihre biologische Wertigkeit bleibt erhalten.

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Schatz du hast ein Fax bekommen, ruft mein Mann wenn versehentlich hinten aus meinem neuen Pullover die Waschanleitung oder das Firmenlabel rutscht.
Nicht nur deshalb schneide ich diese Dinger meist gleich vorsichtig heraus. Beim Kauf finde ich die kleinen Zettelchen mit Informationen über Herkunftsland, Beschaffenheit und Materialzusammensetzung hilfreich. Die Marke selbst, der Name des Herstellers ist mir dabei ziemlich egal.
Ich bin absolut kein „Markenfetischist“, ich kaufe was gefällt und achte nur auf Herstellungsverfahren, Herstellungsort und Material. Aber ich weiß natürlich auch, dass bei vielen Kaufentscheidungen heute nicht nur Design und Material im Vordergrund stehen sondern viele greifen gerne zu einer Marke die von sich selbst sagt, sie sei Kult.
Immer jünger werden die Mode- und Markenbewussten Kundinnen. Labels von Dolce & Gabbana auf Hosen oder Gucci auf den Taschen der Mädchen in den Schulen sind keine Seltenheit mehr.
Das „richtige Label“ verkörpert einen „emotionalen Mehrwert“. Dabei haben es die Firmen verstanden einen Begehrlichkeitsstatus aufzubauen.
Ganz anders sind da die Labels von Jens Aldag, die ich bei meinem letzten Messebesuch auf der H&H (Handarbeit &Hobby) in Köln gefunden habe.
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