Ein toller Erfolg!Feuer2020a 72


Feuer2020g 72Unser Benfiz-Verkauf für die Feuerkinder in Tansania hat € 1350,- eingebracht. Zwei Tage trotzten Elisabeth Neukamm, aus Wendelstein und Anita Brand, aus Feucht nicht nur der Kälte sondern auch dem Ohren betäubenden Baustellenlärm und verkauften die von unseren Kunden gestrickten Decken, Strümpfe und Winteraccessoires. Mit ihrem Verkaufsgeschick und dem Hinweis auf den guten Zweck, haben sie an Freitag und Samstag diese stolze Summe eingenommen. Von uns kam noch das gesamte Trinkgeld des letzten Jahres dazu und so können wir jetzt €1700, auf das Konto der Feuerkinder überweisen.

Dr. Stephan Oehler, selbst Mitglied des Ärzteteams brachte uns einen Blumenstrauß vorbei. DANKE.

 

p002 1 03WAS SIND DIE FEUERKINDER?

Wie in vielen Ländern Afrikas leben in Tansania die meisten Menschen unterhalb der Armutsgrenze. In ihren Hütten kochen sie an offenen Feuerstellen und nicht wenige krabbelnde Kinder ziehen sich oft schreckliche Verbrennungen zu. Die Folgen: großflächige Brandwunden und Narbenbildungen die zu Gelenkversteifungen führen und damit dauerhaft den Erwerb des Lebensunterhalts erschweren oder unmöglich machen.
Initiiert von Dr. Annemarie Schraml, ehemalige Chefärztin an der Cnopfschen Kinderklinik, fährt seit über 20 Jahren, ein Team von Orthopäden, Narkoseärzten, OP-Schwestern und Physiotherapeuten ein- bis dreimal jährlich in den Norden Tansanias. Ihr Ziel ist das Nkoaranga-Krankenhaus am Fuße des Mount Meru. Dort operiert das Team kostenlos Kinder und Jugendliche mit Fehlstellungen an Armen und Beinen.
Bei mehr ca.30 Einsätze konnten über 2000 Operationen erfolgreich durchgeführt werden und über 6800 Personen ambulant oder stationär behandelt werden.Dr. Schraml trägt ein operiertes Kind aus dem Operationssaal

Mittlerweile ist das Hilfsprojekt in Tansania so bekannt, dass Kinder aus vielen, auch weit entfernten Landesteilen zur Behandlung gebracht werden. „Mit unserer Arbeit wollen wir die Spirale der Armut durchbrechen", erklärt Dr. Annemarie Schraml. „Nur mit einsatzfähigen Armen und Beinen können Kinder zur Schule gehen und einen Beruf erlernen. Das ist echte Entwicklungshilfe.“

 

 

 

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